Dann wieder
Was keiner geglaubt haben wird
Was keiner gewußt haben konnte
Was keiner geahnt haben konnte
das wird dann wieder das gewesen sein
was keiner gewollt haben wollte.

Erich Fried
     
         
  Sechs Prinzipien der Gewaltfreiheit   nach Martin Luther King jr.  
         
  Briefe aus Palästina   Ibrahim K. Lada'a, HNO-Facharzt  
         
  Eine Militärverfassung für die Europäische Union   Oder auch: Die EU ist auf Kriegskurs.
Von Tobias Pflüger
 
         
  'Sicherheitsmauer' als Sackgasse - Die Mauer legt das Ausmaß eines zukünftigen "palästinensischen Staates" fest   Die Situation in Israel/Palästina eskaliert. Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat die Bedeutung der neuen Mauer in der Westbank analysiert. Ihre Analyse beinhaltet eine Reihe interessanter Informationen.  
         
  Die prächtigen 27 - israelische Piloten verweigern unmoralische Befehle   Vor anderthalb Jahren entschied sich eine kleine Gruppe Israelis, ein Tabu zu brechen und das Problem der Kriegsverbrechen, zur Sprache zu bringen. Bei einer öffentlichen Tagung von Gush Shalom-Bewegung appellierte der Oberst Yigal Shohat an seine Kameraden, die Piloten der Luftwaffe, Befehle zu verweigern, über denen die "schwarze Flagge der Illegalität" weht. Viele Piloten kämpften seitdem mit ihrem Gewissen. Jetzt hat das Gewissen von 27 gewonnen. Sie informierten ihre Kommandeure, dass sie sich von jetzt an weigern würden, "unmoralische und illegale Befehle" auszuführen, die den Tod von Zivilisten verursachten. Am Ende ihres Statements griffen sie die Besetzung an, die Israel korrumpiert und seine Sicherheit gefährdet  
         
  Interview - Nacht für Nacht ein Gemetzel am irakischen Volk   Juan Gonzalez interviewt für den "War and Peace Report" des unabhängigen nordamerikanischen Senders Democracy Now! den Reporter des Londoner Indepentdent Robert Fisk zum Thema Zivilopfer im Irak. Es geht um die Zahl ziviler Opfer, Menschen, die Tag für Tag im Irak als Resultat der Besatzung ihr Leben verlieren. Seit April sind tausende irakischer Zivilisten durch Gewehrfeuer und andere Formen der Gewalt umgekommen. Schuld ist das Chaos, das nach der 'Befreiung' Bagdads auf das Land losgelassen wurde. Und die Amerikaner interessieren sich nicht wirklich für die Iraker. Das ist genau das Krebsgeschwür, das sich momentan in die irakische Gesellschaft hineinfrisst.  
         
  US-Militäreinsätze und Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg   Aus Anlass des Krieges gegen Afghanistan veröffentlichte die Wochenzeitung "Freitag" am 19. Oktober 2001 eine Chronik der Militärinterventionen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Vieles hatte man tatsächlich schon vergessen  
         
  Nacht für Nacht ein Gemetzel am irakischen Volk   Juan Gonzalez interviewt für den "War and Peace Report" des unabhängigen nordamerikanischen Senders Democracy Now! den Reporter des Londoner Indepentdent Robert Fisk zum Thema Zivilopfer im Irak. Es geht um die Zahl ziviler Opfer, Menschen, die Tag für Tag im Irak als Resultat der Besatzung ihr Leben verlieren.  
         
  Notruf aus Kolumbien   Kolumbien ist eines der Länder, welche einige der begehrtesten Waren und die fruchtbarsten Böden der Welt besitzen. Und in Kolumbien wurden 1999 27 Lehrer ermordet, 2002 waren es schon 83. Dieses Jahr wurde bisher jede Woche ein Lehrer bzw. Dozent getötet. Fünfundneunzig Prozent dieser Anschläge werden von paramilitärischen Killertruppen aus der extremen Rechten ausgeübt, die nachgewiesene Kontakte zu den offiziellen Streitkräften und den Behörden haben. "Warum passiert das?" - "Weil sie wissen, dass sie damit durchkommen", erzählte ein Verwandter eines Opfers. Die Unterlassung der Strafverfolgung ist in Kolumbien die Norm  
         
  Das Schweigen brechen!   "Eine vorausgesagte Katastrophe." von Uri Avnery
Beitrag zum Konflikt zwischen Israel und Palestinensern.
 
         
  Präventivkrieg - das 'schlimmste Verbrechen'   Der Amerikaner Noam Chomsky stellt die neue nationale Sicherheitsstrategie dar und kommt zum Ergebnis, dass Präventivkrieg das 'schlimmste Verbrechen' und die Invasion in den Irak etwas ist, was man als infam bezeichnen wird.  
         
  Die Kosten des Irakkrieges   Krieg geht jede/n an, nicht nur die, die direkt ins Kriegsgeschehen eingebunden sind. Die amerikanische Webseite "Cost of the War in Iraq" ist ein einfacher Versuch, die in Zahlen umsetzbaren Auswirkungen des Krieges zu demonstrieren: Die finanzielle Belastung, die er SteuerzahlerInnen auferlegt. Es wird ein laufend aktualisierter Kontostand jenes Geldbetrages dargestellt, den die US-Regierung für die Finanzierung des Irakkrieges ausgegeben hat und ausgibt.  
         
  Irak funktioniert nicht   Der britische Journalist und exzellente Nah/Mittel-Ost-Kenner Robert Fisk stellt die Frage, wann die Besatzungsbehörden endlich begreifen, dass man sich den Irak nicht "zurechtspinnen" kann. Seiner Meinung nach durchlebt dieses Land eine Tragödie epischen Ausmaßes. Nach dem Absturz Iraks in Saddams Hölle gingen die Menschen des Irak einem neuen Abschnitt ihres Leidenswegs entgegen und wir einer neuen Kolonialismus-Demütigung, die auch die Karrieren von Bush und Blair kosten könnte. Aber am Entscheidendsten: Es könnte noch vielen, vielen unschuldigen Menschen das Leben kosten!  
         
  Die Flammen Shells brennen in Nigeria als Höllenflamme   Die transnationalen Ölgesellschaften haben in Nigeria erreicht, dass Aktivisten ins Exil vertrieben oder vom Staat gehängt, erschossen wurden - um zu gewährleisten, dass Royal/Dutch Shell, Chevron-Texaco und ExxonMobil mit ihren Ölbohrungen und ihrer Exploitation der Menschen fortfahren können. Nigeria ist Afrikas führender Ölproduzent - und es ist der sechstgrößte Rohölproduzent weltweit. Dennoch leben 70 Prozent aller 120 Millionen Einwohner Nigerias unterhalb der Armutsgrenze. Wer das für keinen ausreichenden Grund hält, weshalb jene 70 Prozent armen Nigerianer nach einer Art Revolution rufen, bei der auf den Straßen Köpfe rollen sollen, dem ist nicht zu helfen. Von Mandisi Majavu.  
         
  Von Verweigerer zu Verweigerer - ein israelischer Refusenik schreibt einem amerikanischen Verweigerer aus Gewissensgründen   In einem bewegenden Brief wendet sich der israelische Kriegsdienstverweigerer Matan Kaminer an den amerikanischen Kriegsdienstverweigerer Stephen Funk, US Marines. Gegen Kaminer ist derzeit ein Verfahren vor einem israelischen Militärgericht anhängig. Eine solche Jugend, die derartig klare Zeichen gegen den Hass setzt, macht Mut zur Zukunft.  
         
  Was hat uns Gandhi heute zu sagen?   Wolfgang Sternstein zeigt auf, dass Gandhi der gewaltfreie Kampf und das konstruktive Programm so wichtig wie das rechte und das linke Bein waren. Beide braucht man, wenn man vorankommen will. Ohne das konstruktive Programm droht der Widerstand in Resignation, Frustration, Haß und Gegengewalt zu versinken. Ohne den gewaltfreien Widerstand gegen das Unrecht droht die konstruktive Aktion zur Idylle, zum kleinen Glück im Winkel zu verkommen. Er meint, Gandhi habe auch unserer moralisch verkommenen, geistig und seelisch verelendeten Überflußgesellschaft einiges zu sagen  
         
  Vortrag von Arundhati Roy   "Instantmischung für imperiale Demokratie (zwei zum Preis von einer)"  
         
  Massenvernichtungsterror   Zu den Drohungen der US-Regierung gegen den Iran  
         
  Pater Alex Zanotelli   Zur aktuellen Weltsituation und die Aufgabe der Christen in Europa  
         
         
      Wer im Feind den Menschen ignoriert,
der ist des Menschen Feind.
Wer für den Frieden kämpft
nicht aber für des Feindes Frieden,
der ist des Friedens Feind.
(aus Initiative-Dialog)