Sechs Prinzipien der Gewaltfreiheit
nach Martin Luther King Jr.
   
    1. Die Gewaltfreiheit ist eine Lebensweise für mutige Leute.
Sie bedeutet aktiver, gewaltfreier Widerstand gegen das Böse.
   
    2. Eine Gewaltfreie Haltung bemüht sich um Freundschaft und Verständnis.
Das Endergebnis der Gewaltfreiheit ist Erlösung und Versöhnung.
   
    3. Eine gewaltfreie Haltung sucht danach, die Ungerechtigkeit, und nicht dei Menschen, zu besiegen.
Sie erkennt, dass Täter auch Opfer sind.
   
    4. Eine gewaltfreie Haltung geht davon aus, dass Leiden bilden und verwalndeln kann.
Die Gewaltfreiheit ist bereit, die Konsequenzen der eigenen Handlungen zu tragen.
   
    5. Die Gewaltfreiheit wählt die Liebe statt den Hass.
Die Gewaltfreiheit widersteht der Gewalt des Gestes genauso wie der des Körpers. Gewaltfreie Liebe ist aktiv, nicht passiv. Gewaltfreie Liebe lässt sich nicht herab auf das Niveau des Hassenden. Die Liebe stellt Gemeinschaft wieder her und wiedersteht der Ungerechtigkeit. Die Gewaltfreiheit erkennt, dass alle Lebewesen verbunden sind.
   
    6. Die Gewaltfreiheit glaubt daran, dass das Universum auf der Seite der Gerechtigkeit steht.
Gewaltfreier Widerstand basiert auf einem tiefen Glauben daran, dass die Gerechtigkeit letzten Endes obsiegen wird.
   
 

 

 
     
  Die Gewaltfreiheit kennenlernen  
  Hier sind einige Vorschäge, wie Ihr Euch in der Friedensinitiative, der Schule, der Hochschule, der Kirchengemeinde oder anderen Gruppierungen mit der Gewaltfreiheit befassen könnt:  
 
  • Bildet eine Arbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft und über Gewaltfreiheit diskutiert. Lest und besprecht Schriften von Gandhi, King, Goss-Mayr und anderen, die Gewaltfreiheit ausgeübt haben. Schaut euch Filme an wie "Gandhi" oder "Die Mission".
  • Organisiert ein Workshop zum Thema Gewaltfreiheit. Ein solches Worshop beinhaltet normalerweise Diskussion über die Theorie und Praxis der Gewaltfreiheit, Rollenspiele und andere Übungen, usw. Nehmt Kontakt zum VB Büro auf, um die Adressen von gewaltfreien Trainern zu erfahren.
  • Ladet eine/n Referenten/in ein, um die Gewaltfreiheit und ihre Rolle beim sozialen Wandel zu untersuchen.
  • Redet mit Lehrpersonen und Schulverwaltung über die Möglichkeit, ein Kolleg/eine Unterrichtsreihe zum Thema Gewaltfreiheit anzubieten.