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Friedensarbeit: |
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Von Frau McCoy aus Malaysia erhielten
wir als Geschenk einige Exemplare der kleinen Schrift: |
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"the culture of
peace - 99 ways to make it happen" |
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Beschrieben sind dort 99 Möglichkeiten,
jeden Tag an jedem Ort Frieden zu leben und zu schenken. Ich übersetze
kurz aus der Einleitung: |
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- Kultur ist, wie wir unser
Leben leben, wie wir sprechen und uns benehmen. Wenn wir all
dies mit positiven Werten füllen, leben wir eine Kultur
des Friedens, und bringen uns und anderen Wohltat.
- Frieden ist mehr als die abwesenheit
von Krieg. Frieden besteht aus vielen positiven Werten, Einstellungen
und auch aus der Art und Weise, wie man friedlich Konflikte
schlichtet und löst, was zum gegenseitigen Verständnis
führt und auch dessen bedarf.
- Frieden ist eine Art zu sein,
zu tun, zu leben in einer Gesellschaft, und kann gelehrt/gelern,
entwickelt und verbessert werden.
- Frieden bedarf eines positiven,
dynamischen Prozesses, indem Konflikte durch gegenseitiges Verständnis
und Dialog gelöst werden.
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Die Kraft/Macht des Friedens - des gelebten
Friedens - gestaltet / baut unsere Zukunft! |
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Die 99 Schritte/Wege zum Frieden sind
in 6 Gruppen zusammengefaßt: |
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1. Alles Leben respektieren |
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- Respektiere Dich selbst als menschliches Wesen, mißbrauche
nicht Deinen Körper und Deinen Geist mit Drogen etc.
- Denke positiv über Dich mindestens eine Minute pro Tag
- Denke positiv über Deine Mitmenschen, respektiere sie
so, wie Du es für Dich von ihnen möchtest, rede nicht
schlecht über andere
- Nimm Dir einen Tag pro Woche vor, an dem Du versuchst, Dich
nicht zu ärgern, nicht in Wut zu geraten.
- Sei Dir selbst und anderen treu.
- Gieße jeden Tag Deine Blumen und Planzen und spreche
liebevoll mit ihnen.
- Sei der erste, der anderen einen guten Morgen wünscht.
- Sei der erste, der anderen ein Lächeln schenkt.
- Schenke anderen Deinen Respekt, indem Du es unterläßt,
über sie zu lästern.
- Praktiziere gute Manieren gegenüber älteren und
jüngeren Mitmenschen.
- Stehe auf, wenn ein lterer Mensch mit Dir spricht.
- Schenke Dir täglich einen Augenblick des Friedens.
- Vermeide es, schlecht über andere zu denken.
- Sprich höflich mit allen, z.B. mit der Frau an der Kasse,
dem Tankwart, dem Strassenfeger, ...
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2. Gewalt zurückweisen |
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- Sprich höflich, leise, freundlich mit anderen und reduziere
die "Wortgewalt"
- Streiche alles Vokabular der Gewalt aus Deinem Wortschatz
- Sei gnädig mit Dir selbst: registriere es, aber sei nicht
herzlos und hart zu Dir selbst, wenn Du einen Fehler gemacht
hast.
- Unterlassen es, gewalttätige Bilder/Filme anzuschauen.
- Schließe die Türen leise, nicht zuknallen!
- Geh achtsam mit allen Dingen um.
- Schlage nicht Deine Kinder.
- Füge Tieren kein Leid zu.
- Ängstige niemanden, Deine Mitmenschen nicht und auch
nicht die Tiere.
- Nimm Dir vor, an einem Tag in der Woche nicht gereizt oder
ärgerlich zu sein.
- Versuche, wenigstens den Vormittag über gelassen zu bleiben.
- Bereite niemanden Kummer oder Verdruß, weder Deinen
Kindern, Deiner Familie, noch Deinen Arbeitskollegen oder Deinen
Nachbarn ...
- Bedrohe niemANDEN:
- Schüre keine Konflikte.
- Ermögliche allen Menschen, mit denen Du in Kontakt bist,
das Zeigen und Äußern ihrer Gedanken und Ideen ohne
Angst und Diskriminierung.
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3. Mit anderen teilen |
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- Teile gute Nachrichten mit anderen und stelle so positive
Energie her.
- Teile Dein Wissen mit anderen, Deine Verantwortung, damit
sie unabhängig werden können.
- Teile Deine Zeit mit anderen z.B. im Büro oder in der
Familie - schenke ihnen Deine aufmerksamkeit.
- Teile Deinen Wohlstand - nicht nur mit Deiner Familie, sondern
auch mit Freunden, speziell mit Menschen in Not.
- Teile Deine Freude, verschenke Geduld, Liebe, Freundlichkeit,
...
- Teile Deine Inspiration, Deine Ideen mit anderen, damit sie
auch inspiriert werden.
- Fühle Dich dafür verantwortlich, daß andere
durch Deine Hilfe unabhängig werden können.
- Teile Deine Begeisterung mit anderen.
- Pflege gute Zusammenarbeit anstatt Konkurenzkampf.
- Unterstütze andere in Zeiten der Not.
- Pflege aufrichtige und höfliche Anteilnahme am Leben
Deiner Mitmenschen.
- Trage dazu bei, daß die Last anderer leichter zu tragen
ist.
- Hilf mit, daß andere ihre Einschränkungen verringern
können.
- Schenke Deiner Umgebung Licht und Leichtigkeit, indem Du humorvoll
bist und fröhlich.
- Teile Dein Essen mit Freunden.
- Enddecke die Kultur des Schenkens.
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4. Zuhören um zu verstehen |
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- Wenn Du anderen zuhörst, stell Dir vor, Du bist in deren
Haut.
- Höre zu mit Geduld und Liebe und positiven Gedanken,
damit für alle etwas Positives entstehen kann und alle
"gewinnen" können.
- Höre zu ohne Urteil/Verurteilung, sondern mit einem offenen,
wohlgesinnten Gesit.
- Wenn jemand zu Dir spricht, dann halte Blickkontakt als Zeichen
Deiner Aufmerksamkeit.
- Versichere Dich öfters durch Wiederholen oder Rückfragen,
daß Du die empfangene Botschaft richtig verstanden hast.
- Praktiziere stille Meditation, damit Du fähig wirst,
nicht nur auf Worte Deines Gegenübers zu achten, sondern
auch auf dessen Gefühle.
- Sprich leise, freundlich, höflich, langsam. Höre
mehr zu als daß Du redest. Reduziere autoritäres
Verhalten.
- Achte auf den Schrei nach Aufmerksamkeit und Verständnis
inmitten all der Negativität und all dem Chaos um Dich
herum.
- Für manche Menschen ist es schwer, ihre Gefühle
auszudrücken. Wir müssen ihr Recht auf Privatsphäre
respektieren.
- Jeder hat das Recht aus seine eigene Meinung, für die
er seine Gründe hat.
- Wenn einer etwas ganz anderes macht, will er vielleicht etwas
damit ausdrücken. Höre ganau hin.
- Sei empfänglich für Schwingungen oder Gefühle,
die oft deutlicher sprechen als Worte.
- Manche sagen zwar oft nicht, was sie meinen, aber sie zeigen
es auf andere Weise.
- Unterstütze andere, indem Du sie lobst oder ihnen Zuspruch
gibst.
- Unterbrich niemanden, der gerade spricht, gib keine ungebetenen
Ratschläge.
- Höre mit Deinen Ohren zu und laß Verständnis
in Deinem Herzen wachsen.
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5. Die Erde bewahren |
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- Vermeide Müll und jede Beschädigung, meide "unnatürliche"
Stoffe, welche die Erde über jahrtausende belasten.
- Gehe sparsam um mit allen Rohstoffen wie Wasser, Luft, Energie.
- Verursache keinen Brand.
- Beschädige oder fälle keine Bäume ohne Not.
- Verschmutze nicht die Natur, die Gewässer.
- Vermeide Plastiktüten beim Einkauf.
- Sammle Müll auf, wenn Du spazieren gehst.
- Benutze keine Treibgase.
- Sammle Wertstoffe für die Wiederverwertung.
- Spare Energie zum Klimaschutz.
- Prüfe Dein Fahrverhalten, nutze öffentliche Verkehrsmittel
oder Car-Sharing.
- Versuche, an einem Tag in der Woche Deine Wege auf umweltfreundliche
Weise zu gehen.
- Benutze ausschließlich Umweltschutzpapier.
- Verwende Stofftaschentücher anstatt Papiertaschentücher
(Stofflappen anstatt "Küchenrolle", Stoffservietten
anstatt ...).
- Lärm ist Umweltverschmutzung, drossele Dein radio, achte
auf Maschinenlärm etc.
- Werde Nichtraucher.Praktiziere Ruhe/Stille und stelle damit
eine friedliche Atmosphäre her.
- Benutze biologisch abbaubare Produkte (Kunststoffe, Putzmittel,
Farben).
- Sorge für mehr Grün in Deiner Umgebung.
- Steige um auf Nahrung aus biologischem Anbau.
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6. Solidarität wiederentdecken |
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- Lerne Deinen Nachbarn kennen und schenke ihm Dein Lächeln.
- Biete Deine Hilfe an, wo sie gebraucht wird.
- sei rücksichtsvoll gegenüber Deinem Nachbarn, indem
Du die Lautstärke von Radio/TV dezuzierst, leise sprichst,
den Motor Deines autos nicht unnötig laufen läßt,
...
- Pflege nachbarschaftliche Kontakte/Dorfgemeinschaften usw.
- Verbreite keine schlechten Nachrichten in Deiner Umgebung
oder lästere nicht, sondern erzähle positive Dinge.
- Unterstütze Deine Gemeinde in anstehenden Projekten.
- Sorge für Sicherheit in Deiner Umgebung.
- Organisiere einen "Friedensabend" in Deinem Wohnort,
gründe Nachbarschaftshilfe-Projekte.
- Respektiere die Vorlieben, Geschäfte und Handlungen Deiner
Mitmenschen mit Verständnis.
- Kritisiere nicht das Tun anderer sondern hilf mit, daß
daraus etwas Gutes entsteht.
- Fange selber bei Dir an anstatt auf andere zu zeigen oder
sie anzuklagen.
- Übernimm eine "Patenschaft" für jemanden,
den Du mit Nachrichten oder Unterstützung versorgen kannst.
- Plane mindestens einen Familientag pro Monat ein.
- Biete Deinen Nachbarn deine Aufsicht an, wenn sie in Urlaub
fahren und gieße ihren Garten.
- Lasse niemanden in Not alleine.
- Nimm Kontakt auf zu alten Freunden und zeige ihnen, daß
Du an sie denkst.
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"Bloßes
Lob des Friedens ist einfach, aber wirkungslos.
Was wir brauchen, ist aktive Teilnahme am Kampf (besser: Arbeit)
gegen den Krieg und alles, was zum Kriege führt."
Albert Einstein |
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"Das
heißt, wir haben nicht nur zu lernen, das Falsche besser zu
verstehen und das Bessere klarer zu erkennenund zu benennen. Zum
Kämpfen gehört z.B. die ergebnisse des Kongresses mit
Nachdruck zu verbreiten ... unsere abgeordneten mehr auf die Füße
(zu) treten ... den Medien mehr einzuheizen, aber auch selber in
die Öffentlichkeit zu gehen, auch wenn wir uns damit unbequem
machen und allerlei Ärger einhandeln.
Wenn man gegen die eigene Auffassung zu einer schlechten Sache schweigt
... dann muß man dafür vielleicht ein Leben lang mit
heimlicher Selbstverachtung bezahlen."
H. E. Richter |
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