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Jetzt erhielten wir Hilferufe aus Hebron:
Am 29. September attackierten maskierte israelische Siedler CPT-Mitglieder,
die palästinensische SchülerInnen auf ihrem Schulweg begleiteten,
und schlugen sie krankenhausreif. Am 9. Oktober überfielen Siedler
wiederholt CPT Mitarbeiter unter anderem aus Kanada, Amnesty International
Mitglieder und italienische Friedenarbeiter, mit Knüppeln und Katapulten,
weil sie palästinensische SchülerInnen zu ihrem Schutz auf dem Schulweg
begleiteten. Das Ergebnis waren Knochenbrüche und innere Verletzungen. |
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Hiermit protestieren wir mit Entschiedenheit gegen die menschenverachtenden
Übergriffe seitens israelischer Siedler auf die Friedensarbeit
leistenden Internationalen Freiwilligen in und bei Hebron. Wir
sind besorgt über die aktuelle Situation und unterstützen den
Aufruf der christlichen FriedensarbeiterInnen des CPT an die israelische
Regierung, die in jedem Rechtsstaat üblichen polizeilichen Untersuchungen
zu beschleunigen, für polizeilichen Schutz der Schulkinder und
Freiwilligen zu sorgen und solche Gewaltakte zukünftig durch geeignete
Maßnahmen zu unterbinden. Wir sind entsetzt darüber, dass in einem
sich als Demokratie verstehenden Land Schulkinder von erwachsenen
Männern belästigt und gejagt werden können, ohne dass die Polizei
dieses wirksam unterbindet und erschüttert darüber, dass solch
eine Bluttat nicht polizeilich adäquat bearbeitet wird.
Der Internationale Veröhnungsbund, Deutscher Zweig, ruft Freunde,
Schwestern und Brüder auf, sich in einem christlichen Netzwerk
mit den Schwestern und Brüdern in Hebron zu solidarisieren und
sie dringend zu unterstützen. Wir appellieren an die zuständigen
Stellen wie Botschaft und Außenministerium hier in Deutschland,
ihren Einfluss auf die israelische Regierung geltend zu machen,
um die Gewalt zu stoppen.
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